Im März verlangt diese zarte Zimmerpflanze ein ruhiges Ritual für ununterbrochene Blütenpracht bis zum Sommer
Auf der Fensterbank wirkt das Usambaraveilchen im Winter oft wie ausgebremst.
Im März braucht das Usambaraveilchen das richtige Licht und die passende Temperatur
Nach dem Winter braucht die Pflanze wieder mehr Helligkeit, allerdings ohne direkte Sonne. Am besten steht sie an einem Ost- oder Nordfenster mit viel indirektem Licht.
Auch ein Platz rund 30 Zentimeter von einem West- oder Südostfenster entfernt kann gut passen, wenn ein leichter Vorhang das Licht etwas filtert. Pralle Sonne schadet den samtigen Blättern, sie werden dann gelb oder auffällig blass. Wer den Topf regelmäßig dreht, verhindert außerdem, dass sich die Blattrosette schief zum Fenster neigt.
Tagsüber liegt die ideale Temperatur zwischen 18 und 24 Grad. Nachts darf es 4 bis 5 Grad kühler sein, das unterstützt den Start in die neue Wachstumsphase. Trockene Heizungsluft direkt neben der Pflanze bekommt ihr dagegen schlecht.
Nach einem Umtopfen im Frühjahr kann sogar eine etwas kühlere Umgebung unter 16 Grad die Erholung fördern. Wenn sich die Blätter stark zum Licht strecken oder Blüten ausbleiben, fehlt meist Helligkeit. Sehr helle oder verbrannt wirkende Blätter sprechen eher für zu viel Sonne.
Gießen und düngen im März: das Usambaraveilchen behutsam aktivieren
Im Winter wird meist vorsichtiger gegossen. Im März steigt der Wasserbedarf wieder, Staunässe verträgt das Usambaraveilchen aber weiterhin nicht. Die Erde sollte leicht feucht sein, jedoch nie nass.
Sobald die Oberfläche oder die oberen Zentimeter des Substrats trocken sind, kann erneut gegossen werden. Wichtig ist lauwarmes Wasser, denn kaltes Wasser kann Flecken und schlaffe Blätter verursachen.
Viele nutzen dafür das Tauchverfahren. Dabei steht der Topf 15 bis 20 Minuten in einem Untersetzer mit Wasser und darf danach gut abtropfen. So bleiben die Wurzeln ausreichend belüftet. Entscheidend ist, weder die Blätter noch das Pflanzenherz nass zu machen.
Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Düngung, die im Herbst und Winter oft stark reduziert oder ganz ausgesetzt wurde. Geeignet ist ein ausgewogener Flüssigdünger wie 20-20-20 oder ein Spezialdünger für Usambaraveilchen, zum Beispiel mit einer Formel wie 14-12-14. Er wird immer schwach dosiert ins Gießwasser gegeben.
Je nach Pflegegewohnheit reicht eine Gabe einmal pro Monat im Frühling und Sommer oder alle 2 bis 4 Wochen. Manche Spezialprodukte werden nur alle 4 bis 6 Wochen verwendet. Zu viel Dünger fördert vor allem das Blattwachstum, schadet den Wurzeln und verringert die Blüte. Weniger ist hier eindeutig besser.
Umtopfen, Pflege und Blattstecklinge im März
Im März lohnt sich ein gründlicher Pflegegang. Das Usambaraveilchen wächst meist gern in einem kleinen, flachen Topf, dennoch bringt ein Umtopfen im Frühjahr frisches Substrat. Je nach Methode wird es alle 1 bis 2 oder alle 2 bis 3 Jahre nötig.
Verwendet wird ein Topf mit Abflussloch, unten mit einer Schicht aus Kies oder Blähton. Dazu passt eine lockere, gut durchlässige Erde, die bei Bedarf mit Perlit verbessert werden kann.
Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, gelbe, weiche oder beschädigte Blätter zu entfernen. Lösen sie sich leicht, können sie vorsichtig abgezogen werden. Sonst schneidet man sie mit einer sauberen Schere direkt an der Basis ab. Mehr als etwa ein Drittel des Laubs sollte dabei nicht auf einmal entfernt werden.
Ein Blick unter die Blätter hilft, Schädlinge früh zu erkennen. Staub lässt sich mit einem weichen Pinsel entfernen, damit die Photosynthese nicht behindert wird.
Auch für Blattstecklinge ist der März ideal. Ein gesundes Blatt mit 3 bis 5 Zentimeter langem Stiel wird mit sauberem Werkzeug abgeschnitten. Danach kommt es entweder in ein lockeres Gemisch aus Torf und Perlit oder in ein Glas Wasser. Bei hellem, indirektem…
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