Gartenarbeit

Unkrautfrei im Nu: Mit diesen im März gesetzten Stauden wird Ihr Garten zur blühenden Oase

By Ottilie Reylaender , on 24 März 2026 à 12:35 - 3 minutes to read
Unkrautfrei im Nu: Mit diesen im März gesetzten Stauden wird Ihr Garten zur blühenden Oase

Kaum ist der Frühling da, widmen sich viele Gartenfreunde am Wochenende dem Ausreißen von grünen Trieben, die immer wieder nachwachsen. Doch es gibt einen besseren Weg, den Garten dauerhaft unkrautfrei und lebendig zu halten: Mit einem dauerhaften Bodendecker, der unerwünschte Pflanzen einfach verdrängt.

Warum Unkraut trotz Mühe immer wiederkehrt

Im Boden gibt es eine regelrechte “Samenbank”, aus der bei Licht und Feuchtigkeit schnell neue Pflanzen keimen. Jedes Umgraben oder Auflockern bringt diese Samen an die Oberfläche, sodass die Arbeit oft von vorne beginnt. Ein häufiger Fehler ist, einfach alle Pflanzen wahllos auszureißen.

Alison Arnold, Gartenspezialistin aus North Carolina, erklärt dazu gegenüber AOL: „Viele Hobbygärtner wissen nicht genau, welches Gewächs Unkraut ist und wie man es richtig behandelt.“ Die genaue Bestimmung ist entscheidend, um effektiv gegen die Pflanzen vorzugehen.

Bei einjährigen Unkräutern wie Vogelmiere, Portulak oder Gänsefuß empfiehlt Radiomoderator Charlie Nardozzi, die Pflanzen bodennah mit einer scharfen Hacke abzuschneiden, ohne zu tief in die Erde zu stechen. Denn dadurch würden neue Samen an die Oberfläche gebracht und das Problem verlängert.

Mehrjährige Unkräuter wie Löwenzahn oder Kletten sollten bei feuchtem Boden tief mit einem Lockerungsgerät ausgestochen werden, um die Wurzeln vollständig zu entfernen. So kann man verhindern, dass sie erneut austreiben.

Kathy Purdy von ColdClimateGardening.com warnt außerdem davor, holzige Setzlinge von Bäumen und Sträuchern zu spät auszureißen. Bleiben Wurzeln zurück, treiben sie oft wieder aus und verursachen dauerhafte Schwierigkeiten.

Lebendiger Mulch: Stauden, die Unkraut unterdrücken

Viele setzen heute auf lebendigen Mulch – dichte Teppiche aus mehrjährigen Pflanzen, die den Boden bedecken, Unkrautsamen das Licht nehmen und Feuchtigkeit speichern. Besonders beliebt ist das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla).

Tim Ingram vom YouTube-Kanal Middle Sized Garden nennt diese Staude den besten Bodendecker für den Frühling. Sie wächst kräftig, sät sich selbst aus und blüht von Mitte März bis Mitte Mai mit kleinen blauen Blüten. Im Schatten bildet sie so einen hellen, dichten Teppich.

Im März pflanzen und Mulch etablieren

Wenn der Boden im März abgetrocknet ist, wird ein letzter Unkrautdurchgang gemacht. Danach lockert man die Oberfläche vorsichtig und reichert sie mit Kompost an. Wichtig ist, den Boden nicht zu tief aufzubrechen, um keine neuen Samen zu aktivieren.

Die Stauden werden eng gesetzt, damit ihre Blätter schnell zusammenwachsen. Im ersten Jahr braucht es nur wenig Wasser, und einzelne unerwünschte Pflanzen werden ausgezupft. Sobald sich der dichte Teppich gebildet hat, übernimmt er dauerhaft die Unkrautkontrolle.

So verwandelt sich der Garten in eine blühende Oase, ganz ohne langwieriges Unkrautjäten auf den Knien.

Quellen: Maison & Travaux „Unkraut jäten: 8 Fehler, die Sie unbewusst begehen und die Ihrem Garten im Frühling schaden können“; Peaches „Diese drei im März gepflanzten Stauden verwandeln einen kahlen Garten das ganze Jahr über in ein Blumenmeer, und das kostengünstig”

Ottilie teilt auf ihrem Blog ihre Leidenschaft für Musik und neue Klänge aus aller Welt. Mit viel Herz und Tipps begleitet sie dich auf deiner Entdeckungsreise durch Melodien und Rhythmen. Tauche ein und lass dich von Ottilies Begeisterung anstecken!

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