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Diese Frühlings-Peersensuppe besticht durch ihren pikanten Frischekick

By Ottilie Reylaender , on 20 März 2026 à 00:08 - 7 minutes to read
Diese Frühlings-Peersensuppe besticht durch ihren pikanten Frischekick

Sobald die ersten warmen Tage da sind, bekomme ich wieder Lust auf Suppe, aber bitte leicht und nicht so typisch winterlich. Genau dann ist diese Frühlings-Petersiliensuppe mein Lieblings-Topfgericht: samtig, mild-süß und mit einem frischen, pikanten Kick aus Meerrettich und Zitrone. Ein Stück Brot dazu, und der Frühling kann gern bleiben.

Zutaten

⏱️
Vorbereitung20 min
🍳
Kochen45 min
Gesamt65 min
🔥
Kalorien450 kcal
👥
Portionen4 Personen
Zutaten
4
🥬
Petersilienwurzeln (geschält, in Scheiben)800 g
🥔
mehligkochende Kartoffeln (ca. 300 g, geschält, gewürfelt)2
🧅
große Zwiebel (gewürfelt)1
🥬
Knoblauchzehe (fein gehackt)1
🧈
EL Butter oder Rapsöl2
🥬
Gemüsebrühe1 1/8 l
🥛
Sahne (oder Crème fraîche zum Einrühren)200 ml
🥬
Lorbeerblatt1
🥬
TL Senf (mittelscharf)1
🥬
2, 3 EL frisch geriebener Meerrettich (plus etwas zum Servieren)
🍋
Bio-Zitrone (Abrieb und 1, 2 EL Saft)1
🧂
Salz, schwarzer Pfeffer
🥬
Prise Muskat1
🫒
Zum Servieren: Schnittlauch oder Petersilie, etwas gutes Olivenöl, optional geröstete Sonnenblumenkerne

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Petersilienwurzeln und Kartoffeln schälen und schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch hacken.
  2. Ansatz kochen: Butter/Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin 4, 5 Minuten glasig anschwitzen, dann den Knoblauch kurz mitlaufen lassen.
  3. Wurzeln anrösten: Petersilienwurzel und Kartoffeln dazugeben und 2, 3 Minuten unter Rühren anschwitzen. Das bringt mehr Tiefe in die Suppe.
  4. Ablöschen und garen: Mit Gemüsebrühe aufgießen und das Lorbeerblatt dazugeben. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 25, 30 Minuten leise köcheln lassen, bis alles weich ist.
  5. Pürieren: Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe fein pürieren (Stabmixer oder Standmixer) und wieder zurück in den Topf geben.
  6. Cremig machen: Sahne einrühren und die Suppe 5 Minuten sanft erwärmen. Sie sollte dabei nicht sprudelnd kochen.
  7. Frischekick einbauen: Senf, Zitronenabrieb und 1 EL Zitronensaft einrühren. Dann den Meerrettich nach und nach zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, und bei Bedarf mit etwas Zitronensaft nachziehen.
  8. Anrichten: In vorgewärmte Teller schöpfen und mit Kräutern bestreuen. Ein paar Tropfen Olivenöl darübergeben, optional Kerne und zum Schluss noch eine kleine Prise Meerrettich obendrauf.

Meine Tipps

Meerrettich zuletzt: Ich rühre ihn wirklich erst ganz am Ende ein. So bleibt die Schärfe klar und frisch, statt beim Kochen zu verfliegen.

Konsistenz steuern: Wenn die Suppe zu dick wird, einfach mit heißer Brühe oder Wasser verdünnen. Ist sie zu dünn, hilft es meist schon, sie 5 Minuten offen köcheln zu lassen.

Sauberer Zitronenton: Erst den Abrieb verwenden, dann den Saft. Und beim Saft lieber vorsichtig dosieren: Petersilienwurzel bringt eine feine Süße mit, zu viel Säure kann schnell streng wirken.

Varianten

Leichter, aber trotzdem rund: Ersetze die Sahne durch 150 g Naturjoghurt oder Schmand. Danach die Suppe nur noch sanft erwärmen und nicht mehr kochen.

Mit Apfel und Kümmel: Einen säuerlichen Apfel (gewürfelt) zusammen mit den Wurzeln anschwitzen und eine Prise Kümmel dazugeben. Das passt wunderbar zur Petersilienwurzel und macht die Süße etwas lebendiger.

Als kleines Frühlingsgericht mit Topping: Knusprige Croûtons oder Speckwürfel passen sehr gut dazu. Wenn es vegetarisch bleiben soll, röste Sonnenblumenkerne in der Pfanne und salze sie leicht.

Ottilie teilt auf ihrem Blog ihre Leidenschaft für Musik und neue Klänge aus aller Welt. Mit viel Herz und Tipps begleitet sie dich auf deiner Entdeckungsreise durch Melodien und Rhythmen. Tauche ein und lass dich von Ottilies Begeisterung anstecken!

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